Actonel 2016

29.08.2018OffByadmin

2004 durch Fusion von Sanofi-Synthélabo und Aventis entstandener französischer Actonel 2016. Mit einem Umsatz von 35,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 und mit weltweit mehr als 100. 000 Beschäftigten ist Sanofi am Umsatz gemessen einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Das Unternehmen kam Mitte 2018 auf einen Börsenwert von ca 95 Mrd.

Sanofi entstand im Juni 2004 aus einer Fusion der beiden französischen Pharma-Unternehmen Sanofi-Synthélabo und Aventis und firmierte als Sanofi-Aventis. Dem Zusammenschluss unter Gleichen war im Januar 2004 ein feindliches Übernahmeangebot von Sanofi-Synthélabo an die Aventis-Aktionäre vorangegangen. Obwohl Aventis nach Umsatz mehr als doppelt so groß war wie Sanofi-Synthélabo, lag der Börsenwert beider Unternehmen vor dem Übernahmeangebot etwa gleichauf. Aventis lehnte das Angebot zunächst als unzureichend ab und suchte nach Alternativen. August 2010 erklärte Sanofi-Aventis, das amerikanische Biotechnologie-Unternehmen Genzyme für 18,5 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Später erhöhte Sanofi-Aventis das ursprüngliche Übernahmeangebot von 69 USD auf 74 USD in bar pro Aktie, das entspricht einem Unternehmenswert von 20,1 Milliarden USD. Februar 2011 gaben beide Unternehmen ihre grundsätzliche Einigung auf eine Übernahme bekannt.

April 2011 gab Sanofi-Aventis den erfolgreichen Abschluss der Übernahme bekannt. In einem Interview mit dem Radiosender BFM TV teilte der damalige CEO Chris Viehbacher aus diesem Anlass mit, dass das Unternehmen ab 1. Juli 2011 nur noch unter Sanofi firmieren werde, sofern die Aktionäre in der Hauptversammlung diesem Vorschlag zustimmten. Dohme, das als Sanofi Pasteur MSD firmierte. Sanofi Pasteur und MSD werden ihre Impfstrategien in Europa getrennt voneinander weiterverfolgen und ihr jeweiliges europäisches Impfstoffgeschäft in ihren operativen Betrieb integrieren. Teil des Konzerns sind der Generikaanbieter Winthrop und die in Köln ansässige Firma A.

Das Hauptkontor der Hoechst AG 1893. Vorsitzende der Geschäftsführung und zentrale Verwaltungsfunktionen der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, etwa die Personalabteilung, die Finanzabteilung und die Kommunikation. Sitz der deutschen Tochtergesellschaft Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ist der Industriepark Höchst in Frankfurt am Main, das ehemalige Stammwerk der Hoechst AG. Sanofi erzielte 2017 einen Umsatz von 4. 754 Millionen Euro, davon entfielen 2. 800 Mitarbeiter in Deutschland arbeiten im Industriepark Höchst, darunter über 1.

Beides sind Standorte der früheren Sanofi-Synthélabo. In Neu-Isenburg sind etwa 230 Mitarbeiter für den Geschäftsbereich Sanofi Genzyme tätig – die Speciality Care Business Unit von Sanofi. Sanofi hat 2017 weltweit 5,5 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung für neue Medikamente investiert. Die Ausgaben für Verkauf, Vertrieb und Gemeinkosten lagen bei 10,1 Mrd. 000 Mitarbeiter erforschen und entwickeln in Amerika, Europa und Asien neue Medikamente und Impfstoffe. Frankfurt-Höchst ist für Sanofi ein strategischer Forschungsstandort und konzernweit der einzige, der lückenlos alle Schritte der Wirkstoffforschung und -entwicklung, von der funktionalen Genomanalyse bis hin zur klinischen Entwicklung, umfasst.

Umsatzstärkste Produkte sind Lantus, Plavix, Lovenox, Aprovel und Eloxatin, auf die 2012 zusammen rund 11 Milliarden Euro Umsatz entfielen. Lantus ist das erste Insulinanalogon mit langer Wirkdauer. Es ist das umsatzstärkste Export-Arzneimittel Deutschlands. Oktober 2008 auf Empfehlung der europäischen Arzneimittelagentur zurückgezogen.

Die Impfstoffe werden unter dem Namen Sanofi Pasteur vertrieben. Frühjahr 2001 gemeinsam mit 38 anderen Pharmafirmen die südafrikanische Regierung wegen Verletzung des Patentrechts. Sie hatte 1997 ein Gesetz erlassen, das es erlaubte, Aids-Patienten mit billigeren Generika-Medikamenten zu versorgen. Des Weiteren finden sich Hinweise darauf, dass Wikipedia-Artikel zu Sanofi gezielt durch Berater geändert wurden. Wie viele andere forschende Pharmaunternehmen, steht Sanofi-Aventis zunehmend unter Druck der Generika-Hersteller. Nach dem Auslaufen des Patentschutz wichtiger Umsatzbringer, können andere Firmen die Wirkstoffe nutzen und sogenannte Nachahmerpräparate preisgünstig auf den Markt bringen. 2014 wurde bekannt, dass der Konzern im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen als Nebenbeteiligter eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro zahlen muss.

2015 geriet der Konzern in das Visier der Presse, da Sanofi Österreich versuchte, Wechselwirkungsrisiken in Zusammenhang mit dem Präparat Novalgin aus einer Datenbank des österreichischen Unternehmens Diagnosia gerichtlich entfernen zu lassen. Dem Konzern wurde vorgeworfen, negative Informationen zu dem Präparat unterdrücken zu wollen. 2017 hat die Regierung dieses Programm gestoppt. 2018 musste die Produktion von Dépakine in Mourenx gestoppt werden, weil die Grenzwerte für das potenziell krebserregende Brompropan um das 190. Sanofi hatte dies in internen Untersuchungen schon Ende 2017 festgestellt, aber nicht den Behörden gemeldet.

Die Bürgerinitiative FNE will deshalb eine Strafanzeige stellen. 00 in Cash per Share Plus Contingent Value Right. Boehringer Ingelheim und Sanofi bestätigen Abschluss ihres Tauschgeschäfts zum 1. Deutsche Apotheker Zeitung online: Der Milliardentausch ist perfekt. Sanofi Pasteur und MSD beenden ihr gemeinsames Impfstoffgeschäft in Europa.