Atrovent 0 25

31.07.2018OffByadmin

Muskulatur atrovent 0 25 Magen-Darm-Trakts, der Gallen- und Harnwege, der Bronchien und der Gefäße. Man unterscheidet zwischen neurotropen und myotropen Spasmolytika.

Die Wirkung dieser Stoffgruppe beruht auf der kompetitiven Hemmung der Acetylcholin-Wirkung an muscarinischen Rezeptoren. Die Stoffe haben selbst keine intrinsische Wirkung, d. Organen mit geringem cholinergen Tonus ist ihre Wirkung ebenfalls gering. Deshalb haben sie im Gegensatz zu Parasympathomimetika keine Wirkung an den Gefäßen. Prototyp dieser Gruppe ist das Atropin bzw. Letzteres ist ein Alkaloid das schon seit Tausenden von Jahren als Rauschmittel gebraucht wird.

Die nicht quartären Stoffe werden gut aus dem Magen-Darm-Trakt und über andere Schleimhäute resorbiert und passieren leicht die Blut-Hirn-Schranke. Für die quartären Derivate gilt das Gegenteil. Asthma bronchiale: Beseitigung der vagalen Komponente von Spasmen der Bronchialmuskulatur. Ipratropium verursacht durch Inhalation weniger Nebenwirkungen, weil die Rezeptorblockade an anderen Organen geringer ist. Die Wirkung ist allerdings häufig zu schwach, sodass es in der Regel mit einem β2-Agonisten kombiniert wird. In der Regel werden quartäre Derivate verwendet. Sympathomimetika aktivieren Adrenorezeptoren und ahmen damit eine sympathische Wirkung nach.

Diese Rezeptoren haben zum Teil entgegengesetzte Wirkungen. Der Rest wird sukzessive verschluckt und über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Asthma bronchiale: sowohl als Aerosol zur Inhalation als auch in Tablettenform. Zu dieser Stoffgruppe zählen eine Reihe anderer spasmolytischer Substanzen, die nicht über Neurotransmitterrezeptoren wirken. Es erfolgt eine Bindung an die lösliche Isoform der Guanylatcyclase, die GTP in den second messenger cGMP umwandelt.

Anwendungsgebiet der Nitrovasodilatoren ist die koronare Herzkrankheit. Die hohe Lipophilie von Nitroglycerin und ISDN erlauben eine sublinguale Verabreichung, durch die ein schneller Wirkungseintritt erfolgt. Zur Verlängerung der Wirkungsdauer werden Retard-Tabletten und Depot-Pflaster eingesetzt. Angriffspunkt dieser gefäßerweiternden Stoffe sind die Calciumkanäle vom L-Typ. Einstrom verantwortlich, der die Kontraktion triggert.

Die unterschiedlichen Substanzen haben einen unterschiedlichen molekularen Angriffspunkt an den Calciumkanälen. Anwendungsgebiet ist die Angina pectoris und die arterielle Hypertonie. Dies Stoffgruppe bewirkt eine Erhöhung der Öffnungswahrscheinlichkeit von Kaliumkanälen. Klinisch werden als Kaliumkanalöffner Diazoxid, Minoxidil und Pinacidil verwendet. Anwendungsgebiet ist die Behandlung der Hypertonie.

Diazoxid wird wegen seiner Wirkung auf β-Zellen des Pankreas zur Behandlung von Hypoglykämie eingesetzt. Pinacidil findet in Deutschland keine Verwendung. Der vasodilatorische Wirkungsmechanismus ist noch nicht genau bekannt. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!