Lexapro 2 mg

30.07.2018OffByadmin

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders lexapro 2 mg, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Chemisch handelt es sich um das Eutomer des Arzneistoffs Citalopram.

Escitalopram wirkt in gleicher Weise wie racemisches Citalopram und andere SSRI, indem es wie diese die Wiederaufnahme von Serotonin aus dem synaptischen Spalt hemmt. Eine Meta-Analyse von 2009 zeigte einen sehr geringfügigen, jedoch statistisch signifikanten Wirksamkeitsvorteil von Escitalopram gegenüber anderen SSRIs und SNRIs bei einem minimal geringeren Auftreten von Nebenwirkungen. Patienten kommt es außerdem zu Durchfall und Erbrechen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit oder Schwindel, vermehrtem Schwitzen, vermindertem Appetit, Müdigkeit oder Fieber. Hohes Fieber, Erregung, Verwirrtheit, Zittern und kurze, ruckartige Zuckungen einzelner Muskeln können Anzeichen des selten auftretenden sogenannten Serotonin-Syndroms sein. Escitalopram führt dosisabhängig zu einer QT-Intervall-Verlängerung im EKG.

Ferner wurden nach der Markteinführung vereinzelt ventrikuläre Arrhythmien, darunter auch Torsade-de-Pointes-Tachykardien beobachtet. Ein Wechsel zwischen Escitalopram und MAO-Hemmern darf nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle erfolgen und es müssen therapiefreie Tage eingeschaltet werden. Bei einem Wechsel von Moclobemid zu Escitalopram muss mindestens ein Tag zwischen der letzten Einnahme des Moclobemids und der ersten Einnahme von Escitalopram gewartet werden. Bei einem Wechsel von Escitalopram zu Moclobemid muss ein Escitalopram-freies Intervall von 7 Tagen abgewartet werden. Escitalopram sollte bei schwangeren Frauen nur wenn unbedingt notwendig und nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden. Plötzliches Absetzen während der Schwangerschaft sollte vermieden werden. Es ist davon auszugehen, dass Escitalopram in die Muttermilch übergeht.