Neurontin 100mg for nerve pain

29.08.2018OffByadmin

Medikamentöse Therapie: Es gibt keine neuen Neurontin 100mg for nerve pain mit gesicherter Evidenz zur medikamentösen Prophylaxe der Trigeminusneuralgie. Operative Therapie: Es gibt kein neues operatives Verfahren zur Therapie der Trigeminusneuralgie. Die Wirkung von Oxcarbazepin ist derjenigen von Carbamazepin wahrscheinlich vergleichbar.

Zur Akuttherapie von schweren Exazerbationen eignet sich Phenytoin, i. Mittel der zweiten Wahl das hochpotente Neuroleptikum Pimozid. Möglicherweise hat auch Levetiracetam einen therapeutischen Effekt. Misoprostol ist zur Behandlung der Trigeminusneuralgie bei Multipler Sklerose wirksam. Symptomatische Trigeminusneuralgien, die einer kausalen Operation zugänglich sind, sollten primär operativ behandelt werden, ansonsten werden auch symptomatische Trigeminusneuralgien primär konservativ behandelt. Operative Therapieverfahren sollten bei Versagen der medikamentösen Prophylaxe bzw. Nebenwirkungen der medikamentösen Prophylaxe eingesetzt werden.

Die Wahl des operativen Verfahrens richtet sich nach dem allgemeinen Operationsrisiko und der Genese der Trigeminusneuralgie. In der operativen Therapie der Trigeminusneuralgie gesichert wirksam sind die mikrovaskuläre Dekompression nach Jannetta sowie perkutane Verfahren im oder am Ganglion Gasseri und die radiochirurgische Behandlung. Radiochirurgische Verfahren sind den klassischen operativen Verfahren im Hinblick auf die Langzeitergebnisse unterlegen. Schmerz im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Trigeminusäste. Zwischen den Attacken besteht in der Regel Beschwerdefreiheit. Bei Letzterer können auch Sensibilitätsstörungen im Dermatom des betroffenen Trigeminusastes vorhanden sein und es wird keine Schmerzfreiheit zwischen den Attacken gefordert.

Bei der klassischen Trigeminusneuralgie kann nach längerem Krankheitsverlauf ein dumpfer Hintergrundschmerz persistieren. Ursache der klassischen Trigeminusneuralgie ist wahrscheinlich ein pathologischer Gefäß-Nerven-Kontakt. Die Differenzierung zwischen einer klassischen Trigeminusneuralgie und anderen sekundären Formen ist therapeutisch im Hinblick auf den Zeitpunkt und die Auswahl invasiver Therapieverfahren von hoher Bedeutung. Die Leitlinie befasst sich nicht mit der Differenzialdiagnose von Gesichtsschmerzen oder Fragen der Versorgungskoordination. Diagnostik Die Diagnose stützt sich auf die typische Anamnese und den neurologischen Untersuchungsbefund.

Bei der Erstdiagnose sollte eine MRT oder bei Kontraindikationen eine CT zum Ausschluss von Raumforderungen, vaskulären Pathologien oder Entmarkungsherden durchgeführt werden, insbesondere bei klinischen Hinweisen auf eine symptomatische Genese. Bildgebende Untersuchungen zum Nachweis eines pathologischen Gefäß-Nerven-Kontaktes erfolgen in aller Regel bei geplanter Jannetta-Operation nach Rücksprache mit dem Operateur. Der präoperative Nachweis hängt entscheidend von der MR-Technik ab. Bislang gibt es kein standardisiertes Verfahren für die Diagnostik. Allgemeine Empfehlungen Die klassische Trigeminusneuralgie wird primär konservativ, nach Möglichkeit in Monotherapie behandelt.